Am letzten Abend auf dem Campingplatz war allgemeines Umparken angesagt. Es kündigte sich eine Schlechtwetterfront an und die vordersten Plätze drohten bei hohem Wellengang überspült zu werden. Außerdem wurden mehr Windstärken erwartet, so dass wir mit dem Aufstelldach besser mit dem Heck in den Wind stehen sollten. Wir wollten ohnehin für den nächsten Morgen alles in den Bulli packen und sind danach ein paar Plätze nach hinten gerückt. Poolposition für die Abfahrt.
Zunächst war jedoch Gulaschessen bei Lampi angesagt. Es war schließlich wieder Samstag und das heißt Bundesliga-Time. Da auch Dieter eingeladen war und er mehr Senioriät als wir bei Lampi hat, wurde jedoch Dortmund gegen Köln gezeigt. Chrischi hatte die leise Hoffnung, dass Dortmund die Kölner schon in der ersten Halbzeit abschießen und Dieter entnervt zustimmen würde, dass wir in der zweiten Halbzeit Bayern schauen. Aber nix da. Köln hat am Ende sogar gewonnen, daher wurde das Spiel zu Ende geschaut. Wir haben uns herzlich bei Lampi und Dieter verabschiedet. Das war schon lustig mit den beiden. Dieter hat uns noch auf seine zwei Websites aufmerksam gemacht: http://peloponnes-urlaub.de bzw. http://Finikounda-online.de


Wir hatten mit „Bern“ verabredet, dass wir sie in ihrem Bergdorf besuchen kommen. Da wir aber sehr früh vom Campingplatz losgefahren sind, haben wir zunächst noch eine alte Festungsanlage in Methoni besichtigt.









Danach sind wir noch etwas weiter gen Norden gefahren, an Pylos vorbei. Dort wurde in unserem Wanderbuch eine kleine Runde an einer Lagune beschrieben. Mit etwas Glück kann man dort Flamingos und irgendeine seltene Chamäleonart sehen. Flamingos haben wir tatsächlich sehen können, und einige Kite-Surfer, die den starken Wind ausgenutzt haben.



Am frühen Nachmittag sind wir bei „Bern“ angekommen. Kaum aus dem Bulli gestiegen kam die Sonne wieder raus und wir haben von dort einen weiteren schönen Sonnenuntergang sehen können. Am Abend haben wir Zicklein gegrillt, das gab es mit leckeren Ofengemüse. Wir haben dann noch eine weitere Nacht bei „Bern“ verbracht und hatten einen lustigen Tag mit Uno-Spielen auf der Terasse mit Blick auf‘s Meer.


Wir sind am Montag dann auf den mittleren Finger der Peloponnes gefahren. Die Mani sind landschaftlich sehr schön, mit hohen Bergen und vielen schönen Natursteinhäusern. Anscheinend gab es hier noch Piraten bis ins 20. Jahrhundert da die Gegend so unzugänglich ist.


Kalamata haben wir links liegen lassen und kurz darauf änderte sich die Landschaft. Die beherrschenden Olivenplantagen in Messinien gibt es hier nicht, dagegen viel mehr Brachland. In Kardamyli haben wir Stopp gemacht und eine kleine Wanderung gestartet. Der Ort – insbesondere der historische Teil – ist wirklich sehr hübsch. Es ging hoch zur Agia Sofia, einer alten Kirche. Und danach haben wir uns natürlich wieder verlaufen und es ging wieder durch Gestrüpp etc. Kommt Euch das bekannt vor? 🙂 Abgesehen davon, war die Wanderung super.






Nicht weit von Kardamyli entfernt lag unser Platz für die Nacht (gefunden in der Park4Night-App). Der Stehplatz war super ruhig in einem Olivenhain und nur einen kurzen Marsch von einem kleinen Strand entfernt. Dort haben wir uns den Wanderstaub in den Wellen abgespült. Dann wurde – selbstverständlich – der Grill angeschmissen: Souflaki-Spieße mit Tomaten-Orzo. Abgerundet wurde der Abend mit einem kleinen Lagerfeuer. Herrlich, so kann es weitergehen.

Super tolle Impression und ich bin echt neidisch… 🙂
Wollt ihr mal eine Route, die ihr bisher gefahren seit, als Bild in den Block stellen? Wäre mega interessant die Reise anhand einer Karte nachzuvollziehen 🙂
Passt auf euch auf und bleibt solange ihr könnt…
Liebe Grüße
FCB FOREVER
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