Der Grillator

Nach unserer Wanderung war erst einmal Entspannung angesagt. Man glaubt gar nicht, wie schnell die Zeit herumgeht, wenn man einfach nur auf‘s Meer schaut, dem Rauschen der Wellen lauscht und sonst nichts tut. 🙂 Schwups ist der Tag schon wieder um.

Die letzten Tage kam unser kleiner Weber Holzkohlegrill intensiv zum Einsatz. Der Metzger in Finikounda winkt immer schon ganz freundlich wenn wir nur an seinem Laden vorbei radeln. Wir haben uns schon fast durch sein gesamtes Sortiment gegessen: Lamm, Ziege, Rinderfilet, Hähnchenspieße, Souflaki…. Alles in tipptopp Qualität und sehr preiswert. Es fehlt noch Hackfleisch aber wir liebäugeln schon mit einer Burger-Essen in den nächsten Tagen.

Am Freitag waren „Bern“ bei uns zum Grillen. Es gab in zweierlei Marinaden eingelegte Souflaki-Spieße mit griechischem Salat und Ingwer-Reis. Sehr lecker.

Samstag war Fußball bei Lampi angesagt. Wegen der Zeitverschiebung war hier Anpfiff erst um 16:30 Uhr. Pünktlich eine Stunde vorher sind wir mit zwei Packungen Mythos-Bier bei Lampi aufgeschlagen. Etwas später stießen noch Dieter – ein Freund von Lampi aus Köln – und ein albanischer Kollege dazu. Zum Vorglühen gab es Austria-Pop zu hören. Seit dem habe ich ständig „Der Kaffee ist fertig“ von Peter Cornelius als Ohrwurm im Kopf. Furchtbar 🙂 Das Spiel war sehr kurzweilig und das Ergebnis für Werder gut. Meine mit viel Fussballverstand gesegnete Schwester hatte tatsächlich auch ein 1:1 getippt. Für Mittwoch sind wir erneut mit Lampi verabredet. Wir haben den Deal: wir kochen für ihn und dafür darf der Chrischi dann später mit ihm Champions-League Bayern gegen Salzburg schauen. Ich werde mich dann aber vorher vom Acker machen.

Die Pläne für nächstes Jahr werden auch immer konkreter – zumindest was den Zeitplan angehet. Chrischi hat eine Fortbildung zum Fachwirt für Logistik und Güterverkehr bewilligt bekommen. Die startet Mitte Januar und geht bis Mitte August. Dann ist erst einmal Pause bis dann im März 2022 die schriftliche Prüfung stattfindet. Leider ist die nur einmal im Jahr. Wir würden dann nach dem Lehrgang das Sabbatical Teil 2 starten und dann 4-5 Monate noch einmal wegfahren. Wohin wir fahren, ist jedoch noch nicht klar. Entweder verfolgen wir unsere ursprünglichen Pläne mit Südost-Asien und Neuseeland/Australien oder wir suchen uns eine Alternative. Abhängig ist das natürlich weiterhin von den Corona-Beschränkungen, die bestimmt im nächsten Herbst noch nicht abgeschafft sind.

Gestern haben wir eine kleine Radtour gemacht und waren – wie jeden Tag – kurz einkaufen.

Am Nachmittag wurde noch einmal mit „Bern“ gegrillt. Auf Schweizerdeutsch ist der Grill-Meister der „Grillator“. Chrischi hat sich der Aufgabe angenommen und seinen Job sehr gut gemacht. Gestern gab es Zicklein und Lamm mit Kartoffelstampf und gegrilltem Gemüse. Wir schmausen schon sehr.

Roger hat übrigens mit seinem tollen Schweizer Werkzeug meinen Teleskopstock wieder repariert. Danke noch einmal.

2 Kommentare zu „Der Grillator

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